Kooperationspartner medicoreha bringt Fabienne Schneider zurück in die Erfolgsspur:

Freud und Leid liegen manchmal so nah beieinander: Beim Training zog sich die talentierte Taekwondo-Kämpferin
Fabienne Schneider im Januar einen Kreuzbandriss zu, es folgten Operation und ein Spießroutenlauf für die Nachversorgung. Doch dann ging auf einmal alles ganz schnell und noch im März begann die 17-Jährige ihre vierwöchige Rehabilitation bei der medicoreha in Neuss, dem offiziellen Kooperationspartner des Olympiastützpunktes Rheinland e.V. „Das war optimal für mich, da ich dort nicht nur die Reha machen, sondern auch im Schwesternwohnheim auf dem Gelände des Lukaskrankenhauses wohnen konnte“, erzählt die Bundeskaderathletin, die in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche nationale und internationale Titel gewinnen konnte.

Vor Ort hieß es jedoch täglich acht Stunden schuften, um die Leistungsfähigkeit des Knies wieder komplett herzustellen. Dabei konnte sich Fabienne Schneider auf ein hervorragend ausgebildetes Team und optimale Bedingungen verlassen, da die medicoreha bereits seit vielen Jahren Individualsportler und Profimannschaften wie Borussia Mönchengladbach betreut. „Finanziert wurde die Reha durch eine Ausnahmeregelung über den gesetzlichen Kostenträger“, erklärt
Sylvia Henn, leitende Sportphysiotherapeutin der medicoreha, die sich unter der Koordination von Sportwissenschaftler
Rüdiger Hübbers-Lüking federführend um die Versorgung der Taekwondo-Kämpferin kümmerte und die gemeinsam auch die OSP-Ansprechpartner innerhalb der medicoreha darstellen.

Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung wurden vom OSP übernommen, auch die wöchentlichen Fahrten im Anschluss, als die Kaderathletin mit ihrem Trainer
Dimitrios Lautenschläger regelmäßig zur Therapie und Trainingsplanüberarbeitung nach Neuss kam, wurden über den Stützpunkt finanziert. „Die Übergangsphase konnte durch die Verzahnung von Therapie und schon beginnendem sportartspezifischen Training optimal genutzt werden“, weiß Hübbers-Lüking, der besonders von der Unterstützung des Trainers begeistert war. „Das ist heute in vielen Fällen leider noch keine Selbstverständlichkeit.“ Mittlerweile ist die talentierte Sportlerin zurück im Sportinternat des Taekwondo Verein Swisttal e.V. – und konnte Ende Mai bereits wieder ins Taekwondo spezifische Training einsteigen. „Im September steht dann der erste Wettkampf an“, freut sich Fabienne Schneider schon jetzt auf die Rückkehr ins Turniergeschehen. (Marion Dreischer - medicoreha).
Infos zum Taekwondo Verein Swisttal e.V.