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Badminton: Birgit Overzier gewinnt mit ihrem Mixed-Partner Michael Fuchs die US-Open
Dienstag, den 27. Juli 2010 um 09:55 Uhr
badminton_overzier_fuchs-220pxWelche eine glänzende Vorstellung boten Michael & Birgit im ersten Finalspiel der diesjährigen US Open in Orange, Kalifornien. Chefbundestrainer Jakob Høi war überwältigt: "Zu dem, was die beiden geboten haben, gibt es keinerlei kritische Anmerkungen! Punkt."

Mit ihrem Sieg krönten Fuchs & Overzier die erfolgreiche Nordamerikatour unserer Nationalmannschaft, die von den Grand-Prix-Turnieren in Canada und den USA insgesamt einen Titel, zwei Finalteilnahmen und drei dritte Plätze mitbringen. Unter anderem gewannen Juliane Schenk sowie das Damendoppel Sandra Marinello & Birgit Overzier den dritten Platz in Orange. Høi: "Birgit und Michael natürlich besonders, aber auch die übrigen Mannschaftskameraden und wir Trainer sind äußerst glücklich über die Ergebnisse."

Damit dürfte möglicherweise auch eine Vorentscheidung im Hinblick auf die Zusammensetzung unserer Mixed-Paarungen für die Olympiaqualifikation für London gefallen sein, die im Mai 2011 beginnt. Im vergangenen Jahr hatten die Trainer im Herrendoppel und Mixed nach den optimalsten Zusammensetzungen gesucht. Bis zur Europameisterschaft im April hatte Birgit Overzier an der Seite von Ingo Kindervater gespielt. Die beiden schafften es bis auf Platz 49 der Weltrangliste.

Für die kombination Fuchs & Overzier waren die US Open das vierte Turnier nach Korea, Malaysia und Canada. Sie stehen bisher erst auf Platz 143 der Weltrangliste, haben daher auch keinen Startplatz bei der Weltmeisterschaft im August. Der Bundestrainer: "Michael und Birgit haben hier eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in ihrer Partnerschaft steckt. Es war ein Tag, an dem alles zusammengepasst hat. Michael hat durch ein sehr variables Spiel immer wieder bestens vorbereitet. Birgit war äußerst stark in der Abwehr. Und unsere hatten die totale Netzkontrolle - all das zusammen ermöglichte den Gewinn des heutigen Finales."

Trotz der Zufriedenheit des Tages schaut der Bundestrainer aber auch in die Zukunft: "Nun gilt es, mit den Füßen auf dem Boden zu bleiben und vorwärts zu schauen. Da sich die Olympiaqualifikation nähert, werden wir sogar bei den kleineren europäischen Turnieren auf äußerst fokkusierte Gegner treffen. Verglichen mit den schnellen und technisch guten Asiaten, mit denen wir uns hier auseinandersetzen mussten, haben wir es dann mit körperlich robusten und taktisch cleveren Europäern zu tun. Also liegt noch viel harte Arbeit vor uns."
Doch gleich nach diesem Ausblick schlägt bei Jakob Høi wieder die Freude des Augenblicks durch. "Der Erfolg wird gefeiert und die beiden verdienen nach diesem Sieg ganz dicke Schlagzeilen in Deutschland."

Quelle Text und Bild: Deutscher Badminton-Verband