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LONDON 2012

19. Februar 2012

Fechten: Nicolas Limbach nicht zu bezwingen

Nicolas Limbach trifftOSP-Säbelfechter Nicolas Limbach (Dormagen) ist derzeitig nicht zu bezwingen. Nach dem Grand-Prix-Gewinn in Plovdiv vor 14 Tagen ließ Limbach nun den zweiten Sieg in Folge beim Weltcup-Turnier „Trophée Luxardo“ in Padua folgen. Der 26-jährige Weltmeister des Jahres 2009 setzte sich im Finale gegen den amtierenden Europameister Alexej Yakimenko (RUS) deutlich mit 15:9 durch, bezwang zuvor im Halbfinale Gu Bon Gil (KOR) mit15:8. Beide Kontrahenten hatten bereits in Plovdiv keine Chance gegen den Vizeweltmeister von Catania.

Zielgerichtet und gewohnt sicher überwand Nicolas Limbach auf dem Weg in die Finalrunde seine Konkurrenten. Tamas Decsi (HUN) verlor 10:15, Liu Xiao (CHN) musste sich 11:15 geschlagen geben. Im Achtelfinale zeigte sich der Schützling von Bundestrainer Vilmos Szabo gegen Vincent Anstett (FRA) mit 15:9 treffsicher und machte im Viertelfinale gegen Jaime Marti kurzen Prozess. 4:15 ging der Spanier gegen Limbach in kürzester Zeit unter.

„Das war heute von Beginn an souverän. Nico hat signalisiert, dass er auch hier gewinnen will. Er hat seine Gegner von Beginn an dominiert und den Wettkampf überragend abgeschlossen“, so Bundestrainer Vilmos Szabo nach Ende des Weltcup-Turniers. „Auch fechterisch hat heute alles gepasst. Nico hat einfach super gefochten“, fügt er freudestrahlend hinzu.

Auffällig aus deutscher Sicht war in Padua der Dormagener Matyas Szabo, Sohn des Bundestrainers. Mit 20 Jahren einer der jüngsten des Feldes, belegte Matyas Rang 24 im Feld der fast 200 Teilnehmer. Nach der Vorrunde direkt qualifiziert, bezwang der Junioren-Weltmeister des Jahres 2011 den Olympiasieger von Peking, Zhong Man (CHN), 15:9. Im folgenden Gefecht im Tableau der letzten 32 musste er sich dem späteren Zweiten, Alexej Yakimenko, mit 10:15 geschlagen geben.

Neben Szabo erreichten zudem Benedikt Beisheim und Max Hartung (beide Dormagen) die Runde der letzten 32. Nach Niederlagen gegen Diego Occhiuzzi (9:15) bzw. Vincent Anstett (5:15) reihten sie sich auf den Positionen 28 und 29 ein. 

Text: DeFB, Bild: picture alliance