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Der OSP bietet Spitzensportlern und deren Trainern, Vereinen und Verbänden eine umfassende Betreuung und Beratung auf höchstem Niveau. Das Eintreten für einen humanen und fairen Leistungssport ist Basis aller Dienstleistungen, die behinderten und nicht behinderten Spitzensportlern gleichermaßen angeboten werden.

Die Förderung des Nachwuchssports in Zusammenarbeit mit Schulen und Internaten der Region unterstreicht die Nachhaltigkeit des Engagements.

Kernaufgaben der Olympiastützpunkte

Soziale Betreuung

Unser Laufbahnberater bietet den Athleten eine ganzheitliche Beratung bei der Verknüpfung der schulischen bzw. beruflichen Ausbildung mit der leistungssportlichen Karriere. Über ein Netzwerk an Kooperationspartnern soll eine bestmögliche Entwicklung sowohl in sportlicher, beruflicher, sozialer und persönlicher Hinsicht sichergestellt werden.

Gesundheitsmanagement

Über ein funktionierendes Netzwerk, bestehend aus Sportmedizinern, Physiotherapeuten sowie Konditions- und Rehabilitationstrainern, wird gewährleistet, dass die Athleten das tägliche Training und ihre Wettkämpfe auf höchstem Niveau und mit möglichst geringem Verletzungsrisiko absolvieren können.

Leistungsoptimierung

Hier unterstützen unsere Spezialisten aus den Bereichen Leistungsdiagnostik, Sportpsychologie und Ernährungsberatung die Spitzensportler, um die Planung, Durchführung und Kontrolle des Trainings so effektiv wie möglich zu gestalten.

Umfeldmanagement

Durch die Koordination des Verbundsystems Schule–Leistungssport wird den stetig steigenden Anforderungen an junge Nachwuchssportler Rechnung getragen. Die Absicherung und Koordination der für das Training notwendigen Sportstätteninfrastruktur wird durch eine Mitfinanzierung realisiert. Durch die Trainermischfinanzierung werden enorm wichtige Trainer- Stellen im Übergangsbereich vom Landes- zum Bundeskader unterstützt, um die relativ hohe Drop-Out-Quote in dieser Phase zu reduzieren und eine kontinuierliche Leistungsförderung und -entwicklung zu garantieren. Durch die Steuerung dieser Faktoren und die Abstimmung mit den Spitzen- und Landesverbänden ist der Olympiastützpunkt Rheinland ein Garant für die regionale Steuerung des Leistungs- und Spitzensports.

Laufbahnberatung / Duale Karriere

Sport und berufliche Ausbildung müssen kompatibel sein

Laufbahnberatung am Olympiastützpunkt Rheinland hat das Ziel, neben der leistungssportlichen Karriere des Spitzensportlers auch die Perspektive für eine berufliche Karriere zu stärken und zu unterstützen.

Leistungssportler werden in der Öffentlichkeit gemeinhin als Profis angesehen, weil tägliches, mehrmaliges Training, kombiniert mit Ernährungsberatung, Physiotherapie und medizinischer Betreuung sowie der Teilnahme an Trainingslagern bzw. Wettkämpfen im In- und Ausland unvereinbar erscheint mit schulischer, universitärer oder beruflicher Ausbildung.

Diese Ansicht trügt. Nur die wenigsten Athleten (weniger als 5%) sind in der Lage, ihren Lebensunterhalt mit den Einkünften aus dem Spitzensport zu bestreiten. Die Mehrzahl der Athleten muss den oftmals steinigen Weg beschreiten, um die Anforderungen von Schule, Studium und Beruf unter einen Hut zu bringen. Hierbei hilft ihnen der OSP-Laufbahnberater Horst Schlüter.

Horst Schlüter vermittelt Plätze in Schulen oder Internaten, die leistungssportfreundlich ausgerichtet sind und ein Verständnis für die außergewöhnliche Situation der Spitzensportler aufbringen. Je nach der Intensität der Betreuung werden diese Schulen dann zu „Partnerschulen des Leistungssports“, zu „Sportbetonten Schulen“ oder gar zu „Eliteschulen des Sports“, an denen Sportler in eigens eingerichteten Sportlerklassen zusammengefasst und unterrichtet werden; Organisation von täglichem Nachhilfeunterricht inklusive.

Nach dem Schulabschluss setzt sich die Betreuung der Sportler an den Universitäten fort. Der OSP schließt Projektpartnerschaften mit den Universitäten und Fachhochschulen im Betreuungsgebiet ab, um möglichst günstige Betreuungsmöglichkeiten während der unterschiedlichen Studiengänge zu gewährleisten. Dies schließt Freistellungen zu Trainingslagern und Wettkämpfen, Gewährung von zusätzlichen Urlaubssemestern z.B. in Vorbereitung auf Olympia und sogar Stipendien für Spitzensportler bzw. den vollständigen oder teilweisen Verzicht auf Studiengebühren mit ein.

Auch bei der Ausbildungs- und Berufswahl bis hin zum Berufseinstieg leistet unser Laufbahnberater willkommene Dienstleistungen. Organisation und Durchführung von Eignungstests, Hilfestellung beim Verfassen von Bewerbungsunterlagen, Simulation von Vorstellungsgesprächen, Vorbereitung auf Eignungstests sind hier unter anderem zu nennen. Auch der Kontakt zu Firmen, Unternehmen, Handwerkskammern und Industrie- und Handelskammern, um sportfreundliche Ausbildungsplätze zu finden oder einzurichten, wird von ihm vermittelt.

Ergänzt wird das Betreuungsangebot noch durch die Kontakte zu den Sportfördergruppen der Bundeswehr, zur Bundespolizei, den spitzensportfreundlichen Zivildienststellen oder den Angeboten im Freiwilligen Sozialen Jahr.

Die Laufbahnberatung ist eine langfristige und maßgebliche Dienstleistung im Zuge einer verantwortungsvollen Spitzensportbetreuung. Perspektiven neben dem Sport sichern die notwendige Konzentration, um sportliche Spitzenleistungen zu erbringen.

 

Leistungsdiagnostik

Trainingssteuerung über wissenschaftliche Erkenntnisse

Zeiten sind messbar und Bewegungsabläufe sind sichtbar, aber eine erfolgreiche Trainingssteuerung setzt mehr Informationen voraus. Hier genau liegt die Kompetenz der Olympiastützpunkte, die Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung zielgenau für die Praxis aufbereiten. In jahrelanger Zusammenarbeit mit den Trainern und Athleten werden Informationen über den aktuellen Leistungsstand aus unterschiedlichen Bereichen eruiert und verglichen. Aus diesen Informationen werden im Team Ansätze für Leistungspotentiale herausgearbeitet und in die Trainingsplanung integriert.

Physiologische Leistungsdiagnostik

Wenn ein Athlet Spitzenleistungen erbringt, dann laufen im Körper komplexe Stoffwechselprozesse ab, um Energie zur Verfügung zu stellen. Die Lagerung, der Transport und die Bereitstellung dieser Energie sind maßgebliche Leistungsbestimmende Faktoren.

In der physiologischen Leistungsdiagnostik werden diese Prozesse anhand unterschiedlicher Untersuchungsverfahren bei den Sportlern beobachtet, analysiert und gesammelt. Die jahrelange Erfahrung unserer Mitarbeiter im Spitzensport ermöglicht ihnen eine professionelle Interpretation dieser Daten. Dies ist Voraussetzung, um gemeinsam die richtigen Folgerungen für die Trainingsgestaltung und die Wettkampfplanung zu ziehen und diese gemeinsam mit den Trainern zu gestalten.

Der auf humanem Wege mit fairen Mitteln erkämpfte sportliche Erfolg ist das gemeinsame Ziel aller in den sportlichen Prozess involvierten Partner. Ein wesentliches Element für die Optimierung und Steuerung der komplexen Leistungsfähigkeit stellt dabei die physiologische Leistungsdiagnostik dar. Basierend auf dem individuell bestimmten momentanen konditionellen Leistungsstand können Interventionsstrategien für die Optimierung erfolgen, wobei Be- und Entlastung (Training und Regeneration) die veränderbaren Größen darstellen. Es wird dabei der Versuch unternommen, das Training quantitativ und qualitativ so zu verändern, dass der gewünschte Effekt erzielt wird.

Leistungen im Überblick

  • diverse Laborergometrieverfahren, z.B. Laufband, Ruder-, Fahrrad-, und Drehkurbelergometer
  • sportartspezifische Tests im Labor und im Feld (z.B. 400m Bahn)
  • Spiroergometrie im Labor und im Feld
  • Blutanalysen (Blutbild, Elektrolyte, Laktat, …)
  • Trainings- und Wettkampfdatendokumentation
  • Beurteilung des Trainingsumfangs bzw. -intensität (Übertraining)
  • Trainingssteuerung

 


Biomechanische Leistungsdiagnostik

Egal ob Judoka, Ruderer, Beachvolleyballer oder Tischtennisspieler, alle Sportler steuern über Krafteinsatz Bewegungen, um erfolgreich zu sein.

Unabhängig davon, ob es sich um Maximalkraft (Kugelstoßer), Schnellkraft (Sprinter) oder Kraftausdauer (10.000m Läufer) handelt, es gilt: je zielgenauer der Sportler seine Bewegungen einsetzt, desto effektiver wirken seine Kräfte.

Die Biomechanik versucht mittels modernster Techniken die Effizienz der Bewegungsabläufe "im unsichtbaren Bereich" zu steigern. Hierzu werden über das komplexe Zusammenspiel von z.B. hochauflösenden Videokameras, Lichtschranken und Messplatten sportliche Techniken von außen aufgenommen.

Die sowohl im Training als auch im Wettkampf erhobenen Daten werden an Computern in Diagramme übersetzt und auf diese Weise objektiviert.

Unsere Mitarbeiter gewinnen in dieser abstrakten Betrachtung Erkenntnisse, die sie in die Praxis übersetzen und die dann über Gespräche mit den Trainern in das Techniktraining einfließen. Aber auch die Weiterentwicklung von Sportgeräten (z.B. Stabhochsprung) wird durch diese Erkenntnisse forciert.

Am Ende des Prozesses muss der Athlet trainieren, trainieren, trainieren, um seinen Bewegungsablauf, mit oder ohne Sportgerät, zu verbessern.

Leistungen im Überblick:

  • Bewegungsanalysen
  • Verbesserung des allgemeinen Technikleitbildes einer Disziplin
  • Verbesserung des individuellen Technikleitbildes eines Sportlers
  • Trainingsplangestaltung und -anpassung
  • Zeitstrukturanalysen
  • Spiel- und Wettkampfbeobachtungen
  • Trainer-Weiterbildung

 

Physiotherapie

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Sportliche Spitzenleistungen werden häufig im Grenzbereich des aktiven (Muskel) und passiven (Sehnen, Bänder, etc.) Bewegungsapparates erbracht. Eine regelmäßige physiotherapeutische Behandlung sowie die Anwendung von Massagen stellt eine unabdingbare Notwendigkeit einer umfassenden Betreuung dar. Schwerpunkte des Behandlungsspektrums sind die präventive Versorgung der zum Olympiastützpunkt Rheinland gehörenden Kaderathleten, sowie die Nachbehandlung von orthopädischen, chirurgischen und degenerativen Erkrankungen des Bewegungs- und Halteapparates.

Wir vertrauen dabei auf eine Vielzahl von Physiotherapeuten, die über eine jahrelange Erfahrung mit Spitzensportlern verfügen.

Unsere Leistungen:

  • Manuelle Therapie
  • Krankengymnastik
  • Osteopathie
  • Sportphysiotherapie
  • Massagen
  • Manuelle Lympdrainage
  • Wärme-/ Kälte-/ Elektro-Therapie, Fango
  • Kinesiotape
  • Prävention

Die Zentrale der Physiotherapie - PhysioSport am OSP - befindet sich dabei direkt im Gebäude des Olympiastützpunktes in Köln, in unmittelbarer Nähe zur Deutschen Sporthochschule Köln. Regionale Physiotherapie-Angebote können darüber hinaus auch in Aachen, Bergisch-Gladbach, Bonn, Dormagen, Neuss, Mönchengladbach und Leverkusen in Anspruch genommen werden.

 

 

Konditions-/Reha-Training

Im Rehabilitationstraining werden Athleten nach Verletzungen und/oder Operationen gezielt und individuell an die Trainings- und Wettkampfbelastungen herangeführt, da sie in dieser Phase zumeist noch nicht am „normalen“ Mannschaftstraining bzw. Individualtraining teilnehmen können.

Im Konditionstraining werden vor allem Inhalte zu gezieltem und orthopädisch korrektem Krafttraining, Beweglichkeitstraining/Stretching sowie Schnelligkeits-/Koordinationstraining vermittelt, die für die sportliche Laufbahn von Leistungssportlern und insbesondere für Nachwuchsleistungssportler von großer Bedeutung sind. Das funktionelle Training verringert die Beanspruchung des passiven Bewegungsapparates (präventives Training) und verhindert leistungsmindernde muskuläre Dysbalancen.

 

 

Medizin

Das höchste Gut der Leistungssportler ist ihre Gesundheit

Spitzensportler müssen über viele Jahre extrem hohe Trainingsbelastungen bewältigen, um sich die Chance zu erarbeiten, an Top-Ereignissen wie Weltmeisterschaften, Europameisterschaften oder Olympischen Spielen teilzunehmen. Bis zu 30 intensive Trainingsstunden pro Woche werden über Jahre absolviert, um in die Leistungsspitze vorzudringen. Mindestens derselbe Aufwand ist notwendig, um sich dort über durchschnittlich 5-8 Jahre erfolgreich halten zu können. Diese Trainingsumfänge stellen für den Bewegungsapparat (Muskeln, Bänder, Sehnen, Knochen) eine enorme Belastung dar.

Es gehört daher zu den essentiellen Aufgaben des Olympiastützpunktes Rheinland, unseren Athleten ein individuelles und flächendeckendes Netzwerk im Bereich des Gesundheitsmanagements zur Verfügung zu stellen. Dieses Netzwerk besteht aus profilierten und im Leistungssport erfahrenen Medizinern primär in der Orthopädie, in der Internistik, aber auch in Spezialbereichen wie Zahnheilkunde oder Gynäkologie.

Internistik

Die Internistisch-Kardiologische Betreuung im Rahmen der sport-medizinischen Kaderuntersuchungen wird am Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin der DSHS Köln durchgeführt. Das Team von Prof. Predel führt neben der gründlichen körperlichen Untersuchung und Anamneseerstellung bei den Athleten, der funktionellen inneren Diagnostik (EKG, Labor, Belastungs-EKG, Ultraschall, Echokardiographie etc.) auch die medizinischen Fragestellungen im Bereich der Leitungsdiagnostik durch. Natürlich stehen Ärzte und Therapeuten des Instituts den Kader-Athleten auch bei medizinischen Problemen und akuten Erkrankungen zur Verfügung und können hier, oftmals in Zusammenarbeit mit lokalen Stützpunkt- oder Hausärzten, hilfreich eingreifen. Im Rahmen von wissenschaftlichen Projekten und Studien aus dem Bereich der Sportwissenschaften und Sportmedizin stehen im Gegenzug auch häufig die Kader-Sportler des OSP im Fokus der Betrachtung und stellen ihre Zeit und Energie in den Dienst von Wissenschaft und Lehre.

Orthopädie

Erfahrene Orthopäden und Sportmediziner stehen den Athleten am Olympiastützpunkt, als Niedergelassene mit eigener Praxis, und in diversen Kliniken zur Beratung und Behandlung zur Verfügung.

  • Diagnose und Behandlung von akuten Verletzungen
  • Manuelle Diagnostik und Therapie, Ultraschalldiagnostik, Röntgen, Kernspintomografie, Computertomografie, medikamentöse Behandlung, spezielle Injektionstechniken
  • alle bekannten sportorthopädischen Operationen (ambulant und stationär). Ziel ist hierbei eine rasche Reintegration der Athleten in den Trainings- und Wettkampfprozess in Kooperation mit dem Trainer und allen anderen Fachdisziplinen des Olympiastützpunktes.


 

Zahnmedizin

Versteckte Entzündungen (Wurzelentzündungen, Zahnfleischentzündungen etc.) können leistungshemmend wirken, das Herz-Kreislauf-System belasten oder zum falschen Zeitpunkt akute Schmerzen verursachen. Auch kleine Unstimmigkeiten in der Bißlage können die Verletzungsanfälligkeit des gesamten Bewegungsapparates merklich erhöhen. Der Sportler wird nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und mit modernster Technik (Mikroskop, Lupenbrille, Karies-Laser, digitales Röntgen etc.) ausführlich untersucht und zahnmedizinisch betreut.

 

Ernährungsberatung

Herausragende Leistungen erfordern professionelle Ernährung

Die optimale Ernährung im Spitzensport ist ein komplexes Thema mit 4 Themengebieten

  1. Die sportgerechten Alltagskost
  2. Ernährung rund um das Training bzw. Wettkampf
  3. Ernährung in außergewöhnlichen Situation (z.B. (Höhen-) Trainingslager, Wettkampf im Ausland)
  4. Fragen zu Nahrungsergänzungsmitteln (DOSB-Broschüre "NEM")

Aufgrund der Vielzahl an Sportarten kann die optimale Ernährungsstrategie sehr unterschiedlich sein. Es ist zu erwarten, dass aufgrund von verschiedenen Trainingsinhalten die Ernährung bei einem Judoka anders ausschaut als bei einer Marathonläuferin.

Daher ist eine Ernährungsberatung in der Regel als individuelle Maßnahme zu verstehen.

Um mehr über die Ernährungsgewohnheiten eines Sportlers in Erfahrung zu bringen wird eine Ernährungsanalyse durchgeführt. Der Sportler dokumentiert in der Regel über 7 Tage, was, wie viel, wann und wo gegessen wurde. Aus diesen Informationen wird erkennbar welche Lebensmittel gewöhnlich verzehrt werden, zudem lässt sich durch die computergestützte Analyse berechnen wie hoch die zugeführte Menge ausgewählter Nährstoffe ist. Daraus lassen sich hilfreiche konkrete Maßnahmen ableiten, um die Ernährung der Sportler im Sinne einer leistungsgerechten, gesunden Ernährung zu optimieren.

Neben den Einzelberatungen für Sportler werden am OSP Gruppenberatungen (Vorträge, Sprechstunden) für Nationalmannschaften durchgeführt. Häufige Themenkomplexe bei Vorträgen und Seminaren sind:

  • Die optimale Ernährung für Training, Wettkampf und Trainingslager
  • Förderung von Regenerationsprozessen
  • Ernährung auf Reisen und im Ausland (z.B. aktuell "Essen und Trinken in Peking")
  • Hilfestellungen bei Nahrungsmittelauswahl, -einkauf und -zubereitung
  • Erzielung eines leistungsgerechten Körpergewichts
  • Besondere Problematik der Gewichtssportarten

Des Weiteren werden Sportinternate und Leistungszentren hinsichtlich einer sportgerechten Verpflegung beraten.

Fazit:

Der Begriff Sporternährung umschreibt nicht eine allgemeingültige Ernährungsform für alle Sportler. Entsprechend hängen die Inhalte der Ernährungsberatung am OSP von den individuellen Fragen, Zielen und Rahmenbedingungen des Sportlers ab.

SportsVision Training

„Sportsvision“ Training zur Verbesserung der visuellen Leistungsfähigkeit im Sport

„SportsVision“ ist ein Programm zur Verbesserung der visuellen Leistungsfähigkeit im Sport. Um unseren Sportlern/innen auch in diesem Bereich eine professionelle Betreuung anbieten zu können, ist der Olympiastützpunkt Rheinland nun eine Kooperation mit „Dynamic Eye“ - Institut für SportsVision - eingegangen, welches aus einem Netzwerk von SportsVision-Trainern, Visualtrainern, Augenoptikern, Funktionaloptometristen und Sportwissenschaftlern besteht.

Denn kein Athlet erreicht die Spitze allein nur, weil er Talent hat. Ein Hochleistungssportler muss über Jahre hart für seinen Erfolg trainieren. Zusammen mit einem Team von Beratern wird ein Trainingsplan erarbeitet, der alle Komponenten berücksichtigt, die einen Einfluss auf die sportliche Performance haben könnten: Kraft, Kondition, Koordination, Technik, Ernährung uvm.

Fragt man darüber hinaus einen Trainer, welcher der 5 Sinne der wichtigste für einen Sportler ist, wird in den meisten Sportarten das visuelle System genannt. In den meisten Fällen wird der Sportler zwar augenoptisch versorgt, jedoch bedeutet leistungsfähiges Sehen weit mehr als ein Visus von 100%.

Das Auge sieht - das Gehirn verarbeitet - und der Körper folgt...

Nahezu jeder Fehler im Leistungssport kann auf eine visuelle Fehlinformation zurückgeführt werden. Für einen Leistungssportler sind je nach Sportart verschiedene visuelle Fähigkeiten wichtig.  SportVision ist eine Methode zur Verbesserung der visuellen Leistungsfähigkeit, die in den USA und anderen englischsprachigen Ländern in vielen Bereich bereits einen festen Bestandteil des Trainings darstellt.

Zu den sogenannten „visual skills“ zählen unter anderem:

• Präzise Fixierung des Balles
• Großes Blickfeld
• Einschätzung von Ballgeschwindigkeiten
• Distanzeinschätzung / Tiefenwahrnehmung
• Hand / Auge / Fuß-Koordination
• Antizipation & Timing
• Reaktionsfähigkeit
• Visuelle Ausdauer & Konzentrationsfähigkeit
• Balance

Visuelle Leistungsdiagnostik

Vor Trainingsbeginn wird nach einem speziellen Screening für den Athleten in Bezug auf seinen Sport ein visuelles Leistungsprofil erstellt. Mit computergestütztem Sportsvision-Equipment werden die Screening-Daten analysiert. Am Ende des Trainings wird eine entsprechende Post-Diagnostik zur Erhebung der Vergleichsdaten durchgeführt.

Trainingsprogramm

Auf Basis der Screening-Daten und der für den Sport relevanten ‚visual skills‘ werden die Trainingsprogramme individuell und höchsteffizient zusammengestellt.  Das Training erfolgt dann im VisuLab® (dem visuellen Fitness-Studio), am OSP eingebettet ins Koordiantionstraining im sportspezifischen Umfeld sowie unterstützend zuhause u.a. mithilfe eines Computerprogramms und Online-Monitoring.

Die Dauer des SportsVision-Programms liegt in der Regel bei 15-20 Einheiten innerhalb eines Zeitraums von 6 Wochen. Das Training kann sehr gut auch off-season durchgeführt werden, so dass die zeitliche Belastung des Sportlers für dieses Training so gering wie möglich ausfällt.


„Keep your eyes on the ball, we teach you how!“

Interessierte Sportler, Vereine oder Verbände in OSP-Betreuung erhalten weitere Infos bei OSP-Leiter Michael Scharf: scharf(at)osp-rheinland.de


Hier gibt es einen interessanten Film zum Thema mit dem Protagonisten Timo Boll: Video


Hier geht's zur Internetpräsenz unseres Partners Dynamic Eye:



Sportpsychologie

Mentale Stärke für körperliche Höchstleistungen

Zu den Serviceangeboten des Olympiastützpunktes gehört die sportpsychologische Betreuung der Kaderathleten. Ausgangspunkt einer solchen Beratung ist meist eine akute Bedarfssituation auf Athletenseite. Ob es um Wettkampfängste, um Konzentrationsschwächen oder um die psychische Bewältigung von Verletzungen geht (um nur ein paar Beispiele zu nennen), in einem vertraulichen Gespräch werden mit den Sportlern Lösungen für ihre aktuellen Problemsituationen gesucht. Diese Lösungen liegen oftmals in der Aufdeckung der schon bei den Athleten vorhandenen Ressourcen, ebenso gibt es aber auch verschiedene sportpsychologische Techniken, welche den Sportlern helfen, ihre Leistungen zu optimieren. Hierzu gehören z.B.

  • Techniken der Selbstregulierung (insbesondere Entspannungsverfahren und Selbstmotivierungstechniken)
  • Techniken zur Optimierung des inneren Dialogs (Selbstgespräch)
  • Imaginative Verfahren (Vorstellungsübungen, die der Wettkampfvorbereitung und der Technikoptimierung dienen)
  • Zielbildungstechniken
  • Methoden der Konzentrationsförderung

Wenn möglich, werden in die Beratung auch die Trainer mit einbezogen. Dadurch wird es möglich, sowohl deren Coachingverhalten auf die Bedürfnisse des Athleten optimal anzupassen, als auch im Training Übungen einzubauen, die die Wettkampfstabilität der Sportler fördern. Letzteres geschieht z.B. durch die möglichst wettkampfnahe Gestaltung des Trainings und durch die Einführung von Konsequenzen bei Trainingsfehlleistungen. Ein gutes Beispiel dafür ist in dem Fußball-WM-Film "Deutschland – ein Sommermärchen" dokumentiert, wo der Sportpsychologe der deutschen Nationalelf die Spieler in der Vorbereitung Elfmeterschießen trainieren lässt und die Fehlschützen später die anderen Spieler beim Abendessen bedienen müssen.

Auch wenn aktuelle Problemsituationen oftmals der erste Anlass dazu sind, einen Sportpsychologen aufzusuchen, in ihrer Idealform dient die Sportpsychologie also nicht nur der Problemlösung, sondern sie trägt auch zur langfristigen Leitungsentwicklung der Sportler bei.