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12. Februar 2018

Hockey-Hallen-WM: Gold für die Damen, Final-Frust bei den Herren

Hockey-Hallen-WM: Gold für die deutschen DamenDie deutschen Damen feiern nach dem europäischen Hallentitel 2018 drei Wochen später nun auch ihren dritten WM-Titel. Mit dem 2:1 (0:0) im Klassiker mit den Niederlanden siegten die DANAS 2:1 (0:0). Das deutsche Team zeigte wenig Respekt vor dem Titelverteidiger und begannen druckvoll, die erste Hälfte endete aber torlos.

Nach der Pause gingen die Niederländerinnen etwas glücklich in Führung. Nach knapp 30 Minuten verwehrte das schottisch-litauische Schiedsrichtergespann Deutschland erst eine klare Strafecke, dann allerdings wurde Altenburg im Schusskreis gefällt und es gab Siebenmeter. Etwas glücklich konnte Nike Lorenz diesen zum Ausgleich nutzen (29.). Deutschland war nun wieder spielbestimmend. Wenige Minuten später krönte Schröder ein sehenswertes Solo über das gesamte Feld mit einem Flachschuss ins lange Eck zur deutschen Führung (32.).

Mit drei Minuten auf der Uhr wählten die Niederländerinnen das künstliche Überzahlspiel, konnten die verbleibende Zeit aber auch mit sechs Feldspielern nicht mehr zu einem zweiten Treffer nutzen. Vielmehr vergab Altenburg auf der anderen Seite zweimal die Möglichkeit, den Sack vorzeitig zuzumachen. So feierten die DANAS unter dem Jubel von 8300 Zuschauern nach 40 Minuten ihren dritten Hallen-Weltmeistertitel nach 2003 und 2011.

„Das war ein Superspiel“, fand Bundestrainer Akim Bouchouchi. „Bei uns ist wirklich alles aufgegangen, was wir uns vorgenommen haben. Obwohl wir unsere Tore lange nicht gemacht haben und obwohl die Niederländerinnen ein Tor gemacht haben. Wir haben es jetzt zwei Mal gemacht, und wir haben wieder gesehen, dass man uns erst einmal knacken muss. Aber es stimmt schon, wir hatten heute – wie schon im ganzen Turnier – ein paar Probleme beim Toreschießen. Aber das ist jetzt auch egal.“

Herren: Dramatisches Finale gegen Österreich entscheidet sich erst im Penaltyschießen

Die deutschen Hockey-Herren haben den WM-Titel im eigenen Land denkbar knapp verpasst. Das Team von Bundestrainer Stefan Kermas lieferte sich im Finale in der mit 8300 Zuschauern erneut ausverkauften Berliner Max-Schmeling-Halle ein packendes Duell mit Europameister Österreich, das am Ende Michael Körper für die Alpenrepublik entschied. Der Torjäger brachte sein Team erst mit zwei späten Treffern in den Shootout und verwandelte dann dort den letztlich entscheidenden Penalty zum 6:5 (3:3, 1:2)-Sieg.

Bundestrainer Stefan Kermas: „Wir haben es leider nicht geschafft, beim 3:1 das Spiel dichtzumachen. Wir machen die Ecken nicht, haben erkennbar mehr Chancen, die lassen wir liegen. Im Penaltyschießen hat dann der etwas bessere Torwart den Ausschlag gegeben. Das ist sehr bitter, ich hatte ein gutes Gefühl, die Jungs waren gut vorbereitet und sowieso heiß. Wir haben uns viel vorgenommen, aber haben das in den entscheidenden Phasen des Spiels nicht auf die Platte bekommen. Und nach einen guten Start bei 2:0 und 3:1 das Ding nicht nach Hause zu fahren, haben wir uns komplett selbst zuzuschreiben.“

Quelle: Deutscher Hockey-Bund; Bild: picture alliance

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