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21. Januar 2019

Leichtathletik: Stabhochspringerin Katharina Bauer knackt Hallen-EM-Norm

Katharina Bauer knackt Hallen-EM-NormDie Deutsche Stabhochsprung-Meisterin Katharina Bauer vom TSV Bayer 04 Leverkusen hat am Sonntag zum Abschluss der Nordrhein-Hallenmeisterschaften vor heimischer Kulisse mit 4,50 Metern die Norm für die Hallen-EM abgehakt. Jennifer Montag setzte nahezu gleichzeitig im Sprint und Weitsprung Achtungszeichen. Timo Nordhoff stieß die U20-Kugel auf 18,62 Meter.

Katharina Bauer nahm 4,30 Meter und 4,40 Meter gleich im ersten Anlauf. Bei der Hallen-EM-Norm von 4,50 Metern blieb die Latte im zweiten Versuch liegen. Da war nicht nur das Publikum, sondern auch die Athletin selbst vollkommen aus dem Häuschen. „Ich bin über ein Jahr keine 4,50 Meter mehr gesprungen. Es war eine riesengroße Erleichterung für mich. Ich hatte schon die Woche über das Gefühl, dass ich das kann“, jubelte die Deutsche Hallen-Meisterin.

Zwar ließ die Leverkusenerin anschließend 4,55 Meter auflegen, brach aber nach zwei Versuchen ab. „Wenn man sich aus der tiefsten Seele heraus freut, dann ist die Anspannung weg“, begründete Katharina Bauer, die nun im Wochenrhythmus Wettkämpfe bestreiten wird. „Für mich ist das Größte: Ich werde die erste Sportlerin der Welt sein, die bei Europameisterschaften mit einem implantierten Defibrillator teilnimmt“, sagte die 28-Jährige.

Jennifer Montag auf 7,37 Sekunden verbessert

Jennifer Montag (TSV Bayer 04 Leverkusen) verteidigte über 60 Meter ihren Vorjahres-Titel in 7,39 Sekunden. Im Vorlauf hatte sie gar den Hausrekord auf 7,37 Sekunden verbessert. Sozusagen parallel steigerte sie sich als Weitsprung-Siegerin auf  6,09 Meter. „Drei Sprints und sechs Sprünge im Wechsel zu bestreiten, hat Kräfte gekostet. Insgesamt war es aber ein gelungener Einstieg,“ sagte die Deutsche U23-Meisterin über 100 Meter.

Louisa Grauvogel (TSV Bayer 04 Leverkusen) war als 60-Meter-Zweite in 7,43 Sekunden flott wie nie. Bei den Männer überraschte Pascal Lewandowski (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen) in 6,82 Sekunden vor Daniel Hoffmann (6,86 sec) und Aleixo Platini Menga (beide TSV Bayer 04 Leverkusen; 6,88 sec). Alexandra Plaza (LT DSHS Köln; 1,78 m) meldete sich nach längerer Abstinenz als Hochsprung-Siegerin zurück.

Beauty Somuah souverän

Beauty Somuah (ASV Köln), die Siebte der U18-EM, wurde im 60-Meter-Finale der U20 in 7,48 Sekunden eindrucksvoll ihrer Favoritenrolle gerecht. U20-Weitspringerin Daniela Kreft steigerte sich im vierten Durchgang deutlich auf 6,08 Meter und setzte sich damit vor der Fünften der U18-Europameisterschaften im Siebenkampf Annkathrin Hoven (beide ART Düsseldorf; 5,95 m) durch.

U18-Weitspringer Samuel Claudy (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen) gefiel mit 7,32 Metern. Zehnkämpfer Jaron Boateng (ART Düsseldorf), der bei den U 18-Europameisterschaften in Györ (Ungarn) Weitsprung-Bronze nur um drei Zentimeter verpasst hatte, debütierte in der U20 mit 7,13 Metern. Überragender U20-Kugelstoßer war Timo Nordhoff (TV Wattenscheid 01). Der U18-Weltmeister von 2017 kam als Gaststarter auf 18,62 Meter. U20-Hochspringer Tom Edinger (LAZ Wuppertal) verbesserte sich auf 2,10 Meter.

In der U18 war Mehrkämpferin Franziska Schuster (TuS Xanten) eifrigste Titelschefflerin. Zunächst steigerte sie sich über 60 Meter Hürden auf 8,47 Sekunden und spurtete anschießend auch über 200 Meter in 25,16 Sekunden sowie über 60 Meter in 7,74 Sekunden vorne weg.

Quelle: leichtathletik.de / Bild: Picture Alliance

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